Deutsche Segel-Bundesliga vergibt erstmals Journalistenpreis für Segelberichterstattung

Die Deutsche Segel-Bundesliga hat bei der Meisterfeier der Segelclubs am Wannsee in Berlin am 04. November erstmals drei Journalisten für besondere Segelsport-Berichterstattung geehrt. Mit dem „Journalistenpreis für Segeln“ wurden Christian Heinrich vom Münchner Merkur, Michael Bock vom Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag und Oliver Klempert, Autor bei der Berliner Morgenpost, ausgezeichnet.

In seiner Laudatio beim Verein Seglerhaus am Wannsee erklärte Oliver Schwall, Geschäftsführer der Deutschen Segel-Bundesliga GmbH: „Mit dem Journalistenpreis für Segelberichterstattung zeichnen wir Journalisten von General-Interest-Medien aus, die durch aufmerksamkeitsstarke Artikel und Beiträge helfen, die Attraktivität und Popularität des Segelsports zu steigern.“

Die Preisträger 2017
Christian Heinrich, der seit 1992 als Freier Journalist für den Münchner Merkur, Bayern Journal München und andere Medien tätig ist, berichtet seit Jahren ausführlich und umfangreich über die Segelsport-Szene in Süddeutschland. Dabei gelingt es dem gelernten Journalisten immer wieder, mit ausführlichen Hintergrundberichten und Seglerporträts die Faszination des Segelsports zu vermitteln. Der 51-jährige kann auf eine langjährige Karriere zurückblicken und wurde bereits 2015 mit dem Medienpreis des Bayerischen Segler-Verbandes ausgezeichnet.

Den Journalistenpreis für Segeln erhält Christian Heinrich für seine ausführliche und ungewöhnliche Berichterstattung vom diesjährigen Nord Stream Race: Mit halbseitigen Berichten im Münchner Merkur hat Heinrich die Leser täglich über den Alltag an Bord der Regattayacht des teilnehmenden Deutschen Touring Yacht-Clubs informiert. In Form eines Logbuchs konnten die Leser die 1.000 Seemeilen lange Ostsee-Langstrecken-Regatta von Kiel nach St. Petersburg aus Sicht der Crew aus Süddeutschland mitverfolgen. Dabei hat Heinrich es geschafft, auch Nicht-Seglern zu vermitteln, worin der besondere Reiz einer Hochsee-Regatta auf der Ostsee besteht. Und das in Süddeutschland, wo die meisten Segler nur auf lieblichen Seen im Voralpenland unterwegs sind.

Christian Heinrich wies bei der Preisverleihung in Berlin auf die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Segel-Clubs im Fünfseeland hin, die eine intensive Berichterstattung erst möglich macht: „Ohne ihre Offenheit und ihr Entgegenkommen wäre diese Auszeichnung überhaupt nicht möglich gewesen.“

Oliver Klempert, der seit fast 25 Jahren als Journalist arbeitet, schreibt u.a. für die Wassersportseite der Berliner Morgenpost. Er betreut ein breites Themenspektrum – von Nachhaltigkeit & Technik bis Wassersport & Hochsee-Regatten. Über Segelthemen schreibt er in ihrer gesamten Vielfalt. „Ich bin im klassischen Sinne Reporter und versuche immer die vielen Facetten des Segelns zu beschreiben“, erklärt der Berliner, der selber gerne mitsegelt, wenn er zwischen seinen Reportagen Zeit findet.

In diesem Jahr hat er mit zwei großen Aufmachern und einer ausführlichen Reportage zum Start des Volvo Ocean Race in Alicante über die Hochsee-Regatta rund um die Welt berichtet. „Oliver Klempert schafft es immer wieder, mit seinen Berichten die vielen Aspekte des Segelsports allgemeinverständlich und somit für ein breites Publikum aufzubereiten“, freut sich Oliver Schwall.


Michael Bock
arbeitet seit 32 Jahren als Redakteur beim Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag mit dem Schwerpunkt Regionalsport. Seit gut 25 Jahren begleitet er sämtliche Segelsportveranstaltungen auf der Flensburger Förde. Auch die Kieler Woche gehört zum festen Bestandteil der Berichterstattung. Seit der Gründung der Deutschen Segel-Bundesliga vor fünf Jahren verfolgt er deren erfolgreiche Entwicklung und berichtet regelmäßig von den Liga-Events und den aktuellen Platzierungen des Flensburger Segel-Clubs und den anderen Vereinen aus Schleswig-Holstein. Michael Bock war einer der ersten Sportredakteure, die regelmäßig im Sportteil ihrer Tageszeitung über die Segel-Bundesliga berichtet haben. Durch Michael Bock hat die Segel-Bundesliga einen festen Platz im Regionalsport der Zeitungen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags bekommen.

Außerhalb der speziellen Segel-Fachmedien gibt es leider immer noch zu wenig Berichterstattung über Segeln und Regatta-Events. Deshalb ehrt die Deutsche Segel-Bundesliga in Zukunft ausgewählte Journalisten von General-Interest-Medien für regelmäßige und aufmerksamkeitsstarke Medienberichte über Segelsport.

Bewerbungen für 2018 bitte an die Deutsche Segel-Bundesliga
Der Journalistenpreis für Segelberichterstattung wird jedes Jahr auf der Meisterfeier der Deutschen Segel-Bundesliga verliehen: 2018 vom 18. bis 20. Oktober in Hamburg beim Norddeutschen Regatta-Verein, dem frischgekürten Deutschen Meister 2017.

Vorschläge, Bewerbungen und Einreichungen (Arbeitsbeispiele Print, TV und Online) für den „Journalistenpreis Segeln 2018“ können bis September 2018 an die Deutsche Segel-Bundesliga unter g.gebhardt@konzeptwerft.com geschickt werden.