Flensburger Segel-Club

Sonne im Frühjahr, Schatten im Herbst: Der Flensburger SC erlebte eine Zweiteilung der Saison wie wohl keine zweite Mannschaft in der Liga. Auf Spitzenergebnisse von Tutzing bis Travemünde folgten Pleiten zwischen Berlin und Hamburg. Aus einer Top-Mannschaft, die um die Relegationsplätze mitspielte, wurde so ein Team im Mittelfeld. „Nach dieser starken Hinrunde – um im Fußball-Bild zu bleiben – sind wir mit dem Gesamtergebnis natürlich gar nicht zufrieden. Ab Berlin sind wir weit hinter den Ergebnissen aus der ersten Saisonhälfte und dem Vorjahr zurückgeblieben. Gesamtplatz neun ist zwar nicht schlecht, aber wir haben gezeigt, dass wir das Potenzial haben, um in den Top-Sechs mitzusegeln“, sagt FSC-Trainer Jörg Rothert. Dass es knapp nicht zum „Landesmeistertitel“ in Schleswig-Holstein gereicht hat, registriert Rothert mit einem Lachen: „Das war wirklich knapp mit den Kielern. Aber ob man am Ende Achter, Neunter oder Zehnter wird, ist auch egal.“

 

Schönster Moment in 2015: Die Siegerehrung in Travemünde. Die Stimmung am Strand vor dem Cube bei bestem Wetter war einfach besonders.

Bestes Event in 2015: Auch Travemünde. Es war eine runde Sache, und der Abend auf der Passat sehr schön.

Größte Überraschung in 2015: Es gab zwei: Der WV Hemelingen, wie er sich in ruhiger Art und Weise in der Liga etabliert hat und immer besser geworden ist. Und das Finale des Düsseldorfer YC. Schade, dass er noch in die Relegation gerutscht ist.

 

Liga-Historie

1. Segel-Bundesliga

2013: Platz 11, 2014: Platz 10, 2015: Platz 9

Ziel 2016: ein Platz in den Top-8

Text: Ralf Abratis / Liga Magazin