Norddeutscher Regatta Verein geht für Deutschland an den Start 

Die 1.000 nautischen Meilen des Nord Stream Races von Kiel nach St. Petersburg sind die wohl größte Herausforderung für Segler auf der Ostsee. Die diesjährige Regatta ist bereits die achte Ausgabe des Rennens. Vom 23. Juni bis 5. Juli geht es dabei zum dritten Mal hintereinander von Kiel über Kopenhagen, Stockholm und Helsinki zum Zielort St. Petersburg. 

Als der St. Petersburg Yacht Club (SPYC) die Regatta 2012 zum ersten Mal austrug, war eine feste Route noch nicht geplant. Fest stand nur: Es wird entlang der Pipeline gesegelt, die dem Rennen seinen Namen gab. Das ist bis heute so geblieben. In den ersten Jahren wurde wechselweise von und nach St. Petersburg gesegelt, mit wechselnden Zwischenstationen, zweimal sogar ganz ohne. Die Teilnehmer wurden vom SPYC eingeladen. 13 Nationen haben seit dem ersten Rennen am Nord Stream Race teilgenommen. Sogar Großbritannien und China waren schon dabei.

2017 wurde dem One-Design-Rennen ein Facelift verpasst. Damals wechselte man von den Club Swan60- auf die sportlicheren Swan50-Boote. Und aus dem Einladungsrennen wurde eine Regatta mit klarem Qualifikationsmodus um sicherzustellen, dass das jeweils beste Team eines Landes an den Start geht: Es qualifiziert sich das jeweils beste Klub-Team der nationalen Segelligen der Pipeline-Anrainer Russland, Finnland, Schweden, Dänemark und Deutschland. 

Deutscher Meister vertritt deutsche Nation 

Für Deutschland geht – wie im Vorjahr – auch 2019 der Norddeutsche Regatta Verein an den Start. Bei ihrer Premiere 2018 kamen die Hamburger auf Platz drei hinter dem russischen Siegerteam von Lord of the Sail Asia und dem Frederikshavn Sejlklub aus Dänemark. Dieses Mal wollen sie in St. Petersburg endlich ganz oben auf dem Treppchen stehen.

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